Kartoffelnocken in Quinoa gebraten

Kartoffelnocken in Quinoa gebraten

Nach einem Rezept (ich habe Kleinigkeiten abgeändert)
von Alfons Schuhbeck – flexitarische Küche vom Sonntag, 12.07.2020 im Bayerischen Fernsehen

Für die Quinoa:
175 ml Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
1 Knoblauchzehe (in Scheiben)
2 Scheiben Ingwer
3 EL rote Quinoa
je 1 Msp. abgeriebene unbehandelte Zitronen- und Orangenschale

Für die Nockerl:
450 g mehlig kochende Kartoffeln
Salz
120 g Topfen
50 g Speisestärke
80 g Dinkelgrieß
1 Ei
mildes Chilisalz (oder Salz und Chili)
frisch geriebene Muskatnuss
50 g braune Butter
1 Knoblauchzehe (in Scheiben)
3 Scheiben Ingwer
2 Lorbeerblätter
2 Petersilienstiele

Zubereitung:

  • Die Quinoa mit Brühe, Lorbeerblatt, Knoblauch und Ingwer in einen Topf geben, mit einem Blatt Backpapier belegen und alles knapp unter dem Siedepunkt etwa 30 Minuten garen, bis die Körner gar, aber noch knackig sind. Die ganzen Gewürze wieder entfernen und die Quinoa mit Zitronen- und Orangenschale würzen.
  • Für die Nockerl die Kartoffeln mit Schale in reichlich Salzwasser und einem Lorbeerblatt weich garen. Abgießen, kurz ausdampfen lassen, heiß schälen, durch die Kartoffelpresse drücken und auf einem Backblech abkühlen lassen. 
  • Mit den Händen 375 g Kartoffelschnee mit Topfen, Speisestärke, Dinkelgrieß, Ei, Chilisalz, etwas Muskatnuss und 30 g brauner Butter rasch zu einem glatten Teig verkneten. In einem Topf reichlich Salzwasser aufkochen und Knoblauch, Ingwer, Lorbeerblatt und Petersilienstiele hineingeben.
  • Aus der Kartoffelmasse mit zwei Löffeln (ich habe sie mit nassen Händen geformt), die zwischendurch in Wasser getaucht werden, Nockerl formen und im siedenden Salzwasser knapp unter dem Siedepunkt je nach Größe 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Die Nockerl sind fertig, wenn sie an die Oberfläche steigen.
  • Die Nockerl mit dem Schaumlöffel herausnehmen, kurz abtropfen lassen und in einer großen Pfanne in der übrigen braunen Butter anbraten.
  • Zuletzt die Quinoa einstreuen und die Nockerl darin wenden. Das Gemüse auf vorgewärmte Teller verteilen und die Nockerl mit der Quinoa daraufsetzen. Mit Kräuterblättern dekorieren.

TIPP: 
Der in Österreich benannte Topfen ist in Deutschland „Quark“ – und er ist mit wesentlich mehr Flüssigkeit versehen als bei uns. Deshalb den Quark am Vorabend in ein Küchentuch auf einem Sieb abtropfen lassen und am nächsten Tag noch in einem Mulltuch ausdrücken, sodass weniger Flüssigkeit in den Teig kommt. Ich habe bei uns den ganz normalen Topfen mit 20 % Fett genommen.

Anmerkung:
Als Beilage hat Alfons Schuhbeck lauwarm mariniertes Gemüse gereicht, da ich aber als Vorspeise einen Salat hatte, habe ich einfach Gemüse der Saison blanchiert und dann in etwas brauner Butter geschwenkt. Gebratene Mini-Zucchini aus dem Garten sowie Cherrytomaten mit Kräutern und einem Basilikum-Pesto dazu.

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